Das Berufsbild
Bislang gibt es in Deutschland kein einheitliches Berufsbild für professionell tätige Hundetrainer. Vereinzelt werden in den Bundesländern uneinheitliche Zertifizierungen durch verschiedene zum Teil öffentliche Institutionen angestrebt und angeboten. So ist es beispielsweise der Tierärztekammer Schleswig Holstein oder der IHK Potsdam, ein Anliegen gewisse Zertifizierungen anzubieten. Hierbei handelt es sich m.E. um Abfrage von Grundlagenwissen in den Bereichen:
- Verhaltensbiologie
- Lernverhalten
- Kommunikation (innerartlich sowohl zwischenartlich: Hund-Hund, Hund-Mensch, Mensch-Mensch)
- Zucht, Haltung, Ernährung
- Anatomie
- Domestikation
- Tiergesundheit, Erste Hilfe
- Neurophysiologie
- Recht
welches ein seriöser Hundeverhaltensberater ohnehin mitbringen muß und von den '"offiziellen Einrichtungen" in Teilbereichen abgefragt wird (z.B. Multiple-Choice-Test, Gespräch).
Die eigene Betonung einer langen Erfahrung sagt nichts über die Qualität einer Hundeschule aus. Unsere Eltern beschäftigten sich schon in den 30er Jahren mit der Haltung und Erziehung von Dobermännern und Foxterriern - nichtsdestotrotz begab sich in den 60ern die erste eigene unangenehme Begegnung mit einer Hundeschnauze (Biss ins Gesicht). Es gibt Hundetrainer, die plappern in hartnäckiger Weise 40 Jahre alte Unwahrheiten nach, blos weil sie in dem einen oder anderen "Hundefachmann" ihr großes Vorbild entdeckten. Eine Aufreihung von Seminaren, die man besuchte oder die Nennung von TV-berühmten Hundefachmännern/-frauen, denen man "sogar" mal persönlich begegnete kann weder über deren noch über die eigene Qualifikation etwas aussagen im Hinblick auf Fachwissen und die Fähigkeit dieses auch "unter die Leute zu bringen" .
Weiter muss man erkennen, dass die eigene Methodik nicht die einzige Wahrheit ist, die zum Hund führt, aber eherne Gesetze aus der Evolution unserer Hunde als Rudeltiere auch im heutigen Leben eines Haushundes Bestand haben und in der Aufrechterhaltung einer sozialen Ordnung begründet sind. Jemand der hier als Argument aufführt, dass unsere Hunde ja seit vielen Generationen nicht mehr in Rudeln leben und schon die Domestikation diese Struktur aufbrach kann sich nicht vorstellen, wie ein Hund tatsächlich denkt und welche soziale Intelligenz in unseren besten Freunden aus dem Tierreich steckt. Wir halten also weniger von medienträchtigen "Hundegurus" sondern mehr von wissenschaftlich haltbaren Erkennnissen von Frau Dr. Feddersen-Petersen, Herrn Dr. Erik Zimen, Herrn Dr. Wörner, Herrn Dr. Leidhold und nicht zuletzt natürlich Herrn Eberhard Trumler.
Aus dieser Erkenntnis haben wir unser Rudelordnungsprinzip entwickelt
Wir begrüßen Sie recht herzlich bei
der
weltweiter kynologischer Beratung mit individuellem Hundetraining und gewaltfreier Verhaltensmodifikation.